Beratungstermine

Unser Vorstand berät regelmäßig über aktuelle Problemlagen der Grundschulen in Brandenburg und bereitet Veranstaltungen vor. Wir würden uns sehr über Verstärkung und Verjüngung unseres Teams freuen. Nehmen Sie dazu bitte Kontakt zu Denise Sommer über das Kontaktformular auf.

  • 1.11.2017, 11.30 Uhr – Potsdam
  • 4.1.2018 , 16.00 Uhr – Ludwigsfelde
  • 1.3.17, 16.00 Uhr – Ludwigsfelde
  • 15.6.18, 14.30 Uhr – Ludwigsfelde

Treffen der Lehrerverbände im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport am 6.1.2017

Frau Sommer nahm am Treffen der Brandenburger Lehrerverbände zum Thema „Gewalt gegen Lehrkräfte“ teil und vertrat folgende Positionen:

  • Es gibt Berichte aus Grundschulen über Gewalt gegen Lehrkräfte und Schulleitungen, die von Schülern und Eltern ausgeht. Jeder Fall macht betroffen und muss aufgearbeitet werden. Genaue Daten gibt es für das Land Brandenburg nicht.
  • Gewalt gegen Lehrkräfte äußert sich in physischer (Schläge, Tritte, Spucken…) und psychischer Form (Beschimpfungen, Beleidigungen, üble Nachrede, Diffamierungen, Drohungen…). Die Gefahren des Cybermobbing dürfen nicht unterschätzt werden.
  • Physische Gewalt gegen Lehrkräfte geht häufig von Kindern mit Förderbedarf in der emotional-sozialen Entwicklung aus.
  • Betroffene Lehrkräfte sollten alle Fälle ihrer Schulleitung melden. Die Schulleitungen müssen ihre Schulräte in den Schulämtern informieren.
  • Eine stärkere Unterstützung der Schulleitungen durch die Schulaufsicht ist dringend erforderlich.
  • Die Unterstützung der Schulleitungen bei Rechtsfragen durch die Rechtsstellen der Schulämter und des MBJS sollte durch Fortbildungsangebote, kurzfristigen Rückfrage- und Beratungsmöglichkeiten verstärkt werden.
  • Jede Schule benötigt einen Sozialarbeiter. Die Verantwortlichkeit für die Finanzierung der Stellen liegt bei den Landkreisen. Diese verweisen oft auf die schwierige Finanzlage. Deshalb ist eine Unterstützung durch die Landesregierung erforderlich. Die Ergebnisse der FORSA-Umfrage und die Wahrnehmung des Themas in der Öffentlichkeit sollten dafür genutzt werden, die derzeitige Versorgung zu verbessern und auf bildungspolitischer Ebene Entscheidungen zu treffen.
  • Die Anzahl der vorhandenen Schulpsychologen muss dringend erhöht werden.